Axel Noack
23. April 2010
19.30 Uhr, Forum Chemnitz, Brückenstraße 10 / Eingang Mühlenstraße
09111 Chemnitz
Was kann die Postmoderne von der Kirche lernen?
Verschiedenste Strömungen prägen unsere Gesellschaft. Als „Postmoderne“ wird unsere Zeit gerne bezeichnet – was immer das im Konkreten auch meinen soll. Dabei finden sich auch noch Anteile der „Prämoderne“ und „Moderne“. Die Kirche hat in ihrer mehrere tausend Jahre alten Geschichte so manche Strömungen kommen und gehen sehen. Für einige ist sie längst veraltet und für die heutige Zeit völlig irrelevant. Andere dagegen entdecken im Christentum immer wieder eine Inspirationsquelle. Kann Glauben, Wort Gottes, Spiritualität heute einen positiven Beitrag leisten? Dazu wird der ehemalige Landesbischof der „Kirchenprovinz Sachsen“ und jetziger Dozent an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Impulse geben und zur Diskussion einladen.
Axel Noack (Jahrgang 1949), von 1969 bis 1975 Studium der Evangelischen Theologie am Katechetischen Oberseminar in Naumburg (Saale), 1978 zum Pfarrer ordiniert. 1986 wurde er Mitglied in der Konferenz der Kirchenleitungen des Bundes der evangelischen Kirchen in der DDR und von 1991 bis 2003 war er Mitglied im Rat der EKD. 1997 wurde er zum Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen gewählt und berufen. Dieses Amt hatte er bis zum Zusammenschluss dieser Kirche mit der Ev. Luth. Kirche in Thüringen zur „Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland“ (EKM) 2009 inne. Seit Sommer 2009 hat er als Pfarrer einen Lehrauftrag für kirchliche Zeitgeschichte und territoriale Kirchengeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

