Peter Imming
12. Juni 2010
19.30 Uhr, Technische Universität Chemnitz, Straße der Nationen 62, “Altes Heizhaus” (im Innenhof des Uni-Hauptgebäudes), 09107 Chemnitz
Hauptsache gesund!
Aspirin, Antidepressiva, Nasenspray oder Magnesiumtabletten gehören zum Alltag. Durch Fortschritte in der Biochemie hat der Mensch den Gencode teilweise entschlüsselt und greift in die Erbanlagen ein, um Krankheiten zu behandeln. Prof. Dr. Peter Imming wird über aktuelle Trends, Möglichkeiten und Grenzen in diesem Bereich berichten, einschließlich der Präimplantationsdiagnostik. Die Methoden werden auch aus ethischer Sicht betrachtet: Welche neuen oder alten ethischen Fragen werfen die neuen Verfahren auf? Es geht dabei nicht um Verdammen oder in den Himmel loben, sondern um eine realistische Haltung gegenüber Krankheit und Heilung.
Peter Imming wurde 1958 in Kassel geboren und studierte in Marburg Pharmazie und Chemie. Er war an den Universitäten Marburg, Oxford (England), Münster und Yanji (China) in Lehre und Forschung tätig. Seit 2004 ist er Professor für Pharmazeutische Chemie an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg.
Forschungsgebiete:
- chemische Synthese von Leitstrukturen für Arzneistoffe
- Naturstoff-Chemie
- Wirksamkeitstests „im Reagenzglas“ und im Tiermodell
… auf den Indikationsgebieten: entzündungshemmende Stoffe, Antiinfektiva

