Die Welt ist noch nicht fertig

Datum/Zeit
Date(s) - 27/04/2017
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
TU Chemnitz, Altes Heizhaus

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Naturbild und Gottesbild stehen in einem Zusammenhang: Wenn die Welt mit den Gesetzen der Physik ein geschlossenes, determiniertes System ist, bleibt auch für Gott wenig Spielraum. Aber welches Naturbild entwickelt die modernePhysik? Und welchen Charakter haben Naturgesetze? Welche Prozesse bestimmen die Natur, die reversiblen oder die irreversiblen? Und was bedeutet es für die Möglichkeiten Gottes, wenn die Welt indeterminierte Ordnungen hat? Diese Fragen an der Grenze zwischen Physik und Theologie möchte der Vortrag diskutieren.

 

Ulrich Beuttler ist seit September 2010 Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Backnang. Nach dem Studium der Physik in Stuttgart von 1987 bis 1993 sowie dem Studium der evang. Theologie in Tübingen und Erlangen von 1993 bis 1998 war Ulrich Beuttler von 1998 bis 1999 als Honorardozent für Systematische Theologie an den theologischen Seminaren Unterweissach, Johanneum (Wuppertal) und Kirchberg /Jagst tätig.

Von 2002 bis 2010 arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Systematische Theologie I der Universität Erlangen-Nürnberg. 2005 erfolgte die theologische Promotion in Erlangen und 2008 die Habilitation. Im Jahre 2010 übernahm Ulrich Beuttler die Vertretung des Lehrstuhls für Systematische Theologie II (Ethik). In der Forschung beschäftigt er sich u. a. mit dem Dialog der Theologie mit den Naturwissenschaften.

 

 

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